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Jahresbotschaft 2020 Teil II

Jahresbotschaft 2020 Teil II

 

Einstimmung auf das Jahr 2020

Teil II

Geistige Botschaft

12.01.2020 in Stuttgart durch Kathrin Knispel

 

 

Seht es als ein Zeichen ebenfalls der Veränderungen, die schon eingeläutet sind, die anstehen, die kommen werden, dass selbst das, was ihr früher immer so und so gemacht habt, was eine gute Tradition oder Gewohnheit war und ist, seine Veränderung finden will und wird. Also, warum nicht in mehreren Etappen zusammensammeln, was alles zu dieser Zeitqualität gesagt werden kann? Warum sich nicht neuen zusammensetzen und hin fühlen und spüren.

 

Wir, die wir euch und diese Erde begleiten, wir alle, die Vervollkommnung, die wahres Wachstum, die Entwicklung fördern und schlussendlich mit euch zusammen bewirken, heißen wir euch willkommen.

 

Für euch ist es eine Botschaft, dass auch die Art und Weise, wie ihr mit uns in Interaktion seid, sich immer weiter entwickeln will. Es darf bunter und vielfältiger werden. Das sich aktive auf uns Ausrichten, das Achtsamsein, Prüfen und Hinterfragen wird in diesem Jahr noch eine größere Rolle spielen.

Geht nicht mit der Haltung von alter Gewohnheit an die Dinge heran, „so habe ich es immer gemacht, so mache ich es auch jetzt weiter“. Das will hinterfragt und im Augenblick jedes Mal achtsam geprüft werden.

 

Die alten Strukturen wollen weiterhin von euch angesehen werden, aber nicht mehr in der alten Art und Weise, so, dass man da noch mal hineingeht, dies und das durchlebt, sondern eher in betrachtender, reflektierender Art und Weise. Am allerwichtigsten ist, dass man jetzt die ganzen Lehren, die man daraus gezogen hat, zu sich nehmen kann und im eigenen System integrieren kann. Man ist weniger mit den alten gleichen Themen noch mal konfrontiert als mit der Lehre, mit dem Potential, das da drin steckt.

Was hat man gelernt? Dann geht es um Strukturen, um Systeme. In jedem Bereich geht es darum, zu sehen: was ist hier für eine Struktur, für ein System?

Da wirkt die große Kraft der Veränderung. Wirklich, da ist viel Energie. Es wird noch mehr

durcheinander gewirbelt werden, kraftvoller noch als in der Vergangenheit.

Alles wird schneller gehen.

Es ist jene starke, transformierende Kraft. Sie ist da. Sie wirkt entsprechend dessen, was die Menschen einsetzen, worauf er sich ausrichtet.

Deshalb ist es ja so wichtig, dass jemand seine Lehre, seine Erkenntnis aus früheren Umständen gezogen hat.

Ein weiteres starkes Thema in diesem Jahr: Jeder möge noch mehr für alles, was er tut und aussendet, die Verantwortung übernehmen. In diesem Jahr könnten die Menschen sogar noch einen Schritt weitergehen. Sich selbst zu ermächtigen, die eigene Macht noch viel mehr zu erfassen, ist jener weitere Schritt.

Mit der Macht haben viele Menschen ein Problem. Weil so viele irritiert sind, ist der gute Umgang mit der Macht nicht besonders stark ausgeprägt. Sogar das Wort als solches fühlt sich für viele Menschen etwas eigentümlich an. Aber genau die Fähigkeit für sich selbst, wirklich immer für sich selbst die Eigenverantwortung zu übernehmen und der Umstand, sich der eigenen Macht als geistiges Wesen bewusst zu sein, das sind denn die Möglichkeiten, mit diesen transformatorischen, starken Gestaltungskräften bewusst umgehen zu können.

Ihr könnt mitlenken. Keiner ist da einfach irgendeinem Prozess ausgesetzt.

 

Der Mond, dieses Mondjahr, steht nicht nur für das tiefe große Gefühl. Es steht auch für die alten Rhythmen und Zyklen. So und so war es immer und dementsprechend werden die Dinge auf dieser Erde bewegt, werden die Wasser bewegt, werden die Gefühle bewegt.

Vielleicht habt ihr nun ab diesem Jahr und in der Zukunft natürlich viel mehr Möglichkeit, eben mit der Eigenverantwortlichkeit und mit der Eigenmacht die Fähigkeit, dass ihr viel mehr darüber bestimmt: was bewegt sich gerade wie in mir, in welche Richtung fließt es oder nicht?

Im Äußeren wird es so sein, dass viel kreative Sachen eine Rolle spielen werden. Das ist immer in so großen Transformationszeiten ein Thema. Es gibt zwei Richtungen. Die einen werden da hinein investieren, dass sie etwas kreieren, was den Menschen direkt wirklich hilft, sie als individuelle Wesen unterstützt und was das Beste in ihnen anspricht.

Und es wird andere geben. Die werden dahin gehend investieren, dass so etwas wie künstliche Intelligenz, Automatisierung bestimmter Abläufe noch viel, viel stärker werden wird. Da wird es rasante Entwicklung geben. Technologien werden sich ganz schnell entwickeln. Das an und für sich ist nicht verkehrt. Eine Gefahr ist darin, dass manche dies oberhalb des Menschen, des Wohlergehens, der Entwicklung, der Entfaltung der geistigen Kräfte des Einzelnen stellen wollen.

 

Auch deshalb ist es so wichtig, dass ihr euch nichts mehr in falscher Art und Weise abnehmen lasst und dass dann andere Verantwortung treffen. Glaubt nicht, andere sind mächtiger, können entscheiden, weil sie an dieser und jener Position sind oder diese oder jene Machtmittel haben oder einfach mehr Willen haben als ihr.

Wenn ihr wisst, was für Energien gerade stark sind, kann jeder ganz im Konkreten in seinem Alltag darauf immer wieder achten, nichts nur aus Gewohnheit zu machen, weil man es immer getan hat oder weil das eben zum Job gehört oder andere es erwarten.

Ihr könnt natürlich ganz bewusst eine Entscheidung dafür getroffen, etwas so wie immer zu machen, weil es jetzt gerade gut und richtig ist.

Jeder kann sich in seinem Alltag fragen: Wirke ich aus der Kraft in mir? Glaube ich an die Fülle, an die Macht in mir? Erlaube ich mir, einen Ausdruck in meinem eigenen Leben haben zu dürfen? Gestehe ich mir diese Eigenermächtigung zu?

Viele erlauben sich das nicht wirklich, sogar dann nicht, wenn es im Äußeren immer so aussah als wenn das Menschen sind, die viel wollen und darin doch ganz gut sind, hier und dort etwas durchzusetzen. Vielleicht sind es oft gerade die Menschen, die immer viel wollen und über sich reden und wie was für sie ist und was sie brauchen, die aber so ganz tief in sich ein Problem damit haben, sich als geistige Wesen mit Macht und Möglichkeit sehen zu können und aus Liebe zu sich heraus sich das auch erlauben zu dürfen.

Wenn, wenn ihr um die allgemeinen Qualitäten wisst, dann könnt ihr es in eurem Alltag konkret integrieren, dass ihr euch immer mal wieder wie anhaltet. Fragt euch dabei: Was ist meine Vision? Denn das legt euch die Zeitqualität ebenfalls nahe. Es gibt gerade so große Visionen in dem Sinne von zukunftsweisenden Energien. Da geht es nicht mehr hauptsächlich darum, so wie früher den Fünf-Schritte-Plan oder den Jahresplan, das Jahresziel zu haben.

Es geht eher darum, die unerschütterliche Ausrichtung hin zu einer ganz großen Vision haben zu können, zum Beispiel in dem Sinne, wie ein ideales Miteinander in den Beziehungen der Menschen sein könnte.

In den ganz persönlichen Beziehungen, auch in den partnerschaftlichen Beziehungen, werden all diese Kräfte dann natürlich stark wirken. Die Menschen sind aufgefordert, eigenverantwortlich zu sein. Es geht um die Selbstermächtigung, dass man bestimmte alte Dinge nicht mehr will und sie zur Veränderung drängt. Deshalb gibt´s da Bewegung.

Vom augenblicklichen Standpunkt aus ist es womöglich gar nicht so leicht, eine konkrete Vision darüber zu haben, wie sollte denn künftig die ideale Partnerschaft in konkreter Form aussehen. Aber ihr könnt konkret darin werden, was die Grundwerte sein sollten. Was wollt ihr? Respekt im Umgang der Menschen, die Anerkennung des anderen, die Fähigkeit, dem anderen auch seine Eigenverantwortung lassen zu können, seine Eigenmacht lassen zu können, könnten neue Werte sein.

Ihr könnt eure visionären, imaginären Kräfte darauf ausrichten, dass Liebe, diese überpersönliche Liebe, wie das Fundament aller Beziehungen ist. Aus der heraus wachsen dann ja diese Fähigkeiten, respektvoll, wertschätzend, gelassen, tolerant, flexibel und so weiter anderen gegenüber sein zu können. Ihr könntet euch darauf ausrichten, dass ihr euch wünscht, dass in euren Beziehungen das Miteinander, die Augenblicke des Miteinanders, inspirierende sein mögen. Wer von den allermeisten Menschen ist im Augenblick darauf ausgerichtet, dass Beziehungen womöglich vor allem dafür da sind, dass man sich gegenseitig bereichert, miteinander wächst. Die allermeisten Menschen erhoffen noch, dass sie das in eine Beziehung bekomme, was ihnen fehlt. Die allermeisten Menschen sind auf dem Standpunkt: dann gibt mir ein anderer den Halt, den ich mir nicht geben kann. Wenn ich selbst nicht so ganz an diesem und jenem Punkt in die Verantwortung gehen kann, dann tut das womöglich ein anderer für mich.

Auch das will und wird sich ändern.

Schafft es immer wieder diese Spanne halten zu können zwischen dem einzelnen, individuellen, also euch und dem großen Ganzen. In euch erbaut ihr das große Ganze durch die Fähigkeit einer Ausrichtung, die ihr habt, einer Entscheidungen, die ihr trefft, einer großen Visionen, die sich euch offenbart und die ihr dann auch mit manifestiert. Es ist ein geistiges Gesetz, dass es sich als erstes in euch manifestieren will.

 

Es wird auch im Räumlichen viel Bewegung geben, in dem Sinne, dass sich durchaus Arbeitsräume, Lebensumfelder, noch mal stark verändern. Das ist auch eine Folge jener Ausrichtung, Neuausrichtung, Bereitschaft, noch mal anders in große Visionen zu investieren.

 

Denen, die unsere Botschaften hören, die sich daran bereits orientieren, brauchen wir eigentlich gar nicht zu sagen, dass es so wichtig ist, dass ihr euch in all den alltäglichen Situationen jener geistigen Gesetze bewusst seid. Aber wir sagen es trotzdem, damit ihr darin eine Aufgabe seht, andere zu inspirieren.

Euch ist gar nicht bewusst, wie selbstverständlich ihr alle euch entsprechend der Gesetze, die ihr so in eurem Lebensraum habt und erkannt habt, ganz natürlich verhaltet. Es versucht keiner, unter Wasser zu atmen und so weiter. Und genauso sollte es nun aber mit den geistigen Gesetzmäßigkeiten werden. Es geht darum, sich intensiver mit den großen, den allem zugrunde liegenden geistigen Gesetzmäßigkeiten zu beschäftigen. Tut es in einer Art und Weise, dass das Wissen hierüber den Menschen immer selbstverständlicher und normaler und alltäglicher wird. Dann ist es für jemanden ganz normal, dass die Qualität seiner eigenen Gedanken und Gefühle als allererstes ihn konfrontieren wird.

Dann wird es für die Menschen ganz alltäglich, dass sie in diesen kleinen alltäglichen Situationen es viel leichter haben, Verantwortung übernehmen zu können und sich entscheiden können, ob sie etwas verurteilen oder sich in die Energie des Ärgers und der Aggression hinein begeben? Dann können sich die Menschen fragen: Was bringt mir der Ärger, die Aggression, die Ablehnung, ist es irgend etwas, was für mich gut ist, bewirkt es etwas Gutes in meinem Körper?

 

Wenn jemand aus der Fülle der Möglichkeiten positive Qualitäten von Gedanken und Gefühlen für sich zu wählen, dann tut er ganz automatisch für den Rest der Menschheit Großartiges.

So funktioniert es, dass die Menschen bei sich sind, mit sich beschäftigt sind, Eigenverantwortlichkeit übernehmen, sich mit ihrer eigenen Macht und so weiter beschäftigen und gleichzeitig für das große Ganze etwas tun.

Dann ist es so, dass es glücklicherweise in dieser Zeit ein immer größeres Bedürfnis von vielen Menschen sein wird, sich auch noch auf das Wirken und Geben in das große Wir hinein auszurichten.

 

Wer mehr damit beschäftigt ist, welche wunderbaren Visionen er in die Gemeinschaft hineingeben möchte und mit welchen Energien aus wunderbaren Gedanken, Gefühlen und Lebenshaltungen heraus, er neue Strukturen und Systeme mithelfen möchte zu errichten, der braucht sich nicht so sehr mit Abgrenzung und Schutz zu beschäftigen. Das Gesetz der Resonanz wirkt.

 

Manche werden das Machtbestreben haben, über andere Menschen bestimmen zu wollen. Beispiel könnten sein, dass ihr euch impfen lassen müsst oder dass ihr euch so und so in eurem Alltag organisieren müsst, so dass alles elektronisch abrufbar, transparent und sichtbar sein muss. Diese Bestrebung wird es geben. Aber es gibt eben auch das Gesetz der Resonanz.

Wer sich in sich selbst stark und mächtig fühlt, wer sich ganz persönlich dahin erlebt: ich habe eine Macht, eine Macht über meine Gedanken, eine Macht über meine Gefühle. Ich kann entscheiden, in was für einem Grundlebensgefühl ich gerade bin, der wird logischerweise immer weniger in Resonanz sein mit den Feldern, die andere leben und ausdrücken, wir haben eine Macht und können über euch bestimmen.

 

Im Übrigen ist es in diesem Umgestaltungsprozess auch möglich, mit der Materie, mit der Fülle der Materie anders umgehen zu können. Da ist auch viel Bewegung. Manche haben in den letzten Jahren schon erlebt, dass es da Bewegung gibt. Als allererstes haben sie zum Teil erlebt, dass sich da etwas auflöst und verloren geht.

Aber das ist nicht der einzige Aspekt in dem Umfeld großer materieller Bewegung. Ihr könnt euch auch auf den Aspekt der Fülle ausrichten. Und auch hier wieder solltet ihr euch zugestehen, dass es euch zusteht.

Ganz für sich persönlich kann jemand prüfen, ob er sich noch als denjenigen erlebt, der am Punkt äußerer Form und materieller Umstände und Fülle, der abhängig von anderen oder von äußeren Umständen ist. Oder ermächtigt sich jemand, dass er Fülle anziehen darf und kann und vielleicht sogar über die Grenzen des bisher gedachten hinaus.

Natürlich ist es an dem Punkt ganz wichtig, jenen weisen Lehrmeisteraspekt in sich zu aktivieren. Dieser weise Aspekt kann euch dann helfen, klar zu sehen. Denn es ist schließlich wichtig, dass ihr die Klarheit darüber habt: wünscht sich jetzt nur mein alter Mangel die Fülle, oder ist es die wirtschaftliche materielle Angst, die die Fülle wünscht. Ist es in irgendeiner Art und Weise das Ego, das sagt:  so jetzt verdiene ich endlich auch mal was, dann lieben mich die anderen mehr, bin ich attraktiver. Oder erlebt sich ein Mensch wirklich als ein geistiges Wesen, das manifestieren kann, das einfach aus der Gesetzmäßigkeit heraus diese Fähigkeiten hat und sogar die Aufgabe hat, mit Materie umgehen zu können und sie anziehen und sie wieder loslassen zu können, sie dafür oder dafür benutzen zu können.

Da wird es auch großartige Möglichkeiten in dieser neuen Zeitqualität geben.

 

Es wird in jedem Fall sehr bunt sein im Sinne von: sehr vieles wird sich zeigen und ist möglich und es wird in diese und jene Richtung gehen und diese Kräfte und jene Kräfte werden manchmal auch miteinander ringen.

Und wie so oft schon weisen wir darauf hin, dass gerade deshalb diese Stille so wichtig ist. Wir haben das letzte Mal schon über diesen Aspekt gesprochen, dass ihr immer wieder euch bewusst in euch zentriert und die Stille sucht, den Nullpunkt in euch sucht, und dass ihr all die Augenblicke, die euch etwas überraschen und verwundern, die euch wie aus der alten Bahn werfen, ebenfalls dafür nutzt, mit allem inne zu halten und zu euch kommen zu können und bei euch bleiben zu können.

 

Neue Bekanntschaften werden eine Rolle spielen, vielleicht sogar an Stellen oder mit Menschen, mit denen ihr bis dahin noch gar nicht so viel Bezug hattet. Seid offen, genauso wie darin, im konkreten Arbeiten und im konkreten Lebensumfeld womöglich noch etwas zu ändern.

Vielleicht ziehen die einen und anderen weg und suchen ganz neue Formen von Lebens- oder Wohnmodellen und die anderen verwandeln das, worin sie gerade sind. Und vielleicht gibt es einige, die noch mal ihr Arbeiten und Wirken überprüfen. Also, da wird es auch viel Bewegung geben. Ist das, was ich tu, das was ich tun will? Kann ich noch anderes tun?  Es wird der Punkt der Visionen, der Wunsch, etwas mehr von dem inneren seelischen Wesen ausdrücken zu wollen, eine große Motivationskraft sein.

Bewegung wird im Leben aller Menschen sein. Wer es an der einen Stelle im Leben noch nicht zulassen kann oder will, wird es dann an anderer Stelle geradezu erfahren müssen. All diese Prozesse haben mit viel Kraft natürlich zu tun. Ohne Energie und Kraft können sie sich nicht vollziehen.

 

Das bedeutet: habt eine Achtsamkeit darauf, wie ihr mit euren persönlichen Kräften umgeht. Auch da überprüft wirklich immer wieder aufs Neue: Ist das, was ich hier gerade tu, ist das, was ich esse oder trinke, ist das, wie ich mich bewege oder nicht bewege, etwas, was die Ausgewogenheit, den Fluss, den guten natürlichen Fluss der Kraft und Energie in mir fördert oder nicht. Auch das wird eine immer größere Rolle spielen, dass die Menschen dahin gehend mehr Verantwortung übernehmen, sich bewusst aufladen zu können und sich auch bewusst entladen zu können, entladen von dem, was sie nicht wollen.

 

Es geht um euren Rhythmus. Ihr könnt den Rhythmus immer mehr selber vorgeben. Ihr solltet darauf achten. Jeder hat natürlich einen individuellen, persönlichen, eigenen Rhythmus. Noch erscheint es so, dass genau das die Schwierigkeit ist, dass man da schlecht zusammen kommen kann, weil jeder einen andern Rhythmus hat. Wenn ihr nun aber die ganzen Menschen, mit denen ihr verbunden seid, daraus entlasst, dass sie in eurem Leben irgendeine Verantwortung haben, wenn ihr sie aus euren Erwartungen entlasst, wenn jeder bei sich ist, dann könnt ihr euch auch ohne weiteres eure persönlichen Rhythmen geben, ohne dass das den anderen stört.

Im Gegenteil. Es werden die Augenblicke kommen, wo ihr wunderbar zusammen kommt. Und wenn eure Interaktionen noch viel mehr dazu werden, dass sie etwas von euch bewusst Entschiedenes und im Augenblick bewusst Gewähltes sind, dann gibt es diese ganzen Erwartungshaltungen und diese ganzen Reibungen nicht mehr. In diesen Momenten, in denen zwei oder mehrere aus einer bewussten Entscheidung heraus in einer Interaktion sind, im Beruflichen, im Privaten, im Partnerschaftlichen, im Sozialen, kann jener Flow entstehen. Das ist genau die geistige Grundlage dafür, dass wesentlich mehr entstehen kann, wenn zwei bewusst sind, als jene bekannte rechnerische Summe der Einzelteile.

Das könnt ihr bewusst fördern.

Das war unsere Fortführung.  Wir wollen über das Jahr hinweg verteilt dann sogar noch zu diesen und jenen Ereignissen und Geschehnissen, die da sein werden, aus unserer Weisheit heraus konkrete Aussagen und Hinweise geben, damit ihr dies und das in seiner Größe und Tiefe und Gänze schneller, besser verstehen könnt. Dann habt ihr es viel leichter, eigenverantwortlich, eigenbemächtigt, ausgerichtet und klar damit umgehen zu können.

 

Unser Dank an euch und unser Segen.